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Kreisel geht auch kleiner

F. Müller, C.Wilhelm

28. Mai 2024

Nußknacker

Einen Kreisel an der Kreuzung Bahnhofstraße/Haßlocher Straße/Steingasse hatte die SPD vor gut 30 Jahren zusammen mit dem Straßenverkehrsamt vorgesehen (vgl. Nuss66). Aber bei dieser Planung passte die damalige Mindestgröße eines innerörtlichen Kreisels (26 m) ganz knapp in die Kreuzungsfläche. An kritischen Stellen wäre für Fußgänger und Schulkinder kaum noch Platz geblieben, Parkplätze wären verschwunden, welche nicht nur Kunden der dort ansässigen Geschäfte wie Satzwerk, Modegeschäft, Apotheke, Sparkasse und Architekturbüro dienen, sondern auch von den Eltern der naheliegenden KiTa gerne genutzt werden, wenn zu Stoßzeiten der entsprechende Parkplatz voll ist. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Planzeichnung auf ein Satellitenbild legt. Deshalb war das damals keine Lösung für uns und wurde zu Recht im Gemeinderat abgelehnt.


Inzwischen haben die deutschen Verkehrsplaner von Italien und Frankreich dazugelernt: Kreisel geht auch kleiner. Der heute mögliche Minikreisel mit 13 bis 22 m Durchmesser hat auch noch eine überfahrbare Mittelinsel - damals in Deutschland unmöglich. Heute könnte man eine solche Planung durchaus in Erwägung ziehen.

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